Familiensache.
Gewachsen über Generationen. Geprägt von Menschen.
Ein Familienweingut ist mehr als Weingärten, Keller und Wein. Es lebt von den Menschen dahinter – von unterschiedlichen Persönlichkeiten, Erfahrungen und Ideen. Jeder bringt sich auf seine Weise ein, jeder hinterlässt seine eigene Handschrift.
Rudi Wagentristl
After my parents Emma and Rudolf managed and continuously expanded the winery with great joy and diligence for over three decades, I have been writing my chapter in the history of the winery since 2014.
"I am a friend of clear lines and I also follow these when making my wines."
This creates wines with a distinctive character.
Julia Wagentristl
Ins Familienweingut bin ich nicht hineingeboren, sondern habe hineingeheiratet.
Vieles rund um den Wein war für mich anfangs neu – und manches ist es bis heute. Ich komme nicht aus dem Weinbau, lerne ständig dazu, frage nach und entdecke immer wieder Neues. Vielleicht ist es gerade dieser Blick von außen, der mir hilft, die Dinge manchmal ein bisschen anders zu sehen. Heute laufen bei mir viele Fäden zusammen: vom Büro über Kommunikation und Social Media bis zur Organisation unserer Veranstaltungen.
„Ich mag es, wenn aus vielen kleinen Dingen am Ende ein stimmiges Ganzes entsteht.“
Besonders wichtig ist mir der persönliche Kontakt zu unseren Kunden und Gästen. Denn hinter jeder Bestellung, jeder Verkostung und jeder Veranstaltung stehen Menschen, die sich für unsere Weine und unsere Geschichte interessieren.
Und genau diese Verbindung zwischen unserem Weingut, unseren Weinen und den Menschen, die sie genießen, macht meine Arbeit für mich besonders.
Emma & Rudolf Wagentristl
Drei Jahrzehnte Familienweingut – das sind unzählige Jahrgänge, lange Tage, viele Entscheidungen und wahrscheinlich noch mehr Geschichten, als sich hier erzählen ließen.
Gemeinsam haben wir das Weingut über viele Jahre aufgebaut, weiterentwickelt und Stück für Stück zu dem gemacht, was es heute ist. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Im Weingarten, im Keller und natürlich auch rundherum. Was geblieben ist, ist die Freude daran, gemeinsam etwas zu schaffen und es an die nächste Generation weiterzugeben.
„Ein Familienweingut baut man nicht für eine Generation.“
Seit Rudi 2014 die Verantwortung für das Weingut übernommen hat, dürfen wir manches ein wenig gelassener sehen. Ganz loslassen? Das funktioniert in einem Familienbetrieb ohnehin nicht so richtig. Es gibt schließlich immer etwas zu tun, irgendwo wird eine helfende Hand gebraucht – und manchmal ist Erfahrung mindestens genauso wertvoll wie ein guter Plan.
Besonders schön ist es für uns zu sehen, wie sich das Weingut weiterentwickelt. Nicht alles wird heute so gemacht wie früher – und das ist auch gut so. Denn jede Generation muss ihren eigenen Weg finden.