My great-great-grandparents Johann and Julianna Wagentristl laid the foundation stone for our current winery in 1888.

When she got married, she took over what was then known as "Hof Nr. 135" in Großhöflein. This farm included not only agricultural land but also vineyards. In the decades that followed, the family increasingly devoted themselves to winegrowing, while livestock farming and arable farming took a back seat. And so, over time, "Hof Nr. 135" became today's winery in Rosengasse.

Several generations of my family consistently followed the path of modern, quality-oriented viticulture and developed their own signature style that characterizes our wines to this day.

It was always important to reflect on our history and the wealth of experience associated with it.

"The knowledge of my ancestors is an indispensable part of my work and an essential foundation of my philosophy."

Offen für Veränderungen.

Emma und Rudolf Wagentristl führten das Weingut mehr als drei Jahrzehnte und entwickelten es konsequent weiter. 2014 übernahm mit Rudi die nächste Generation die Verantwortung.

Vieles hat sich seit den Anfängen verändert – im Weingarten ebenso wie im Keller. Geblieben ist die Überzeugung, dass guter Wein nicht bei einer Methode oder einem Rezept beginnt, sondern mit dem Verständnis für die eigenen Weingärten, die Böden und die Erfahrungen vieler Jahrgänge.

Herkunft weiterdenken.

Heute bewirtschaften wir unsere Weingärten rund um Großhöflein am Leithagebirge. Kalkreiche Böden, unsere gewachsenen Lagen und das besondere Zusammenspiel aus pannonischer Wärme und den kühleren Einflüssen des Leithagebirges prägen unsere Arbeit und unsere Weine.

Dabei geht es uns nicht darum, alles so zu machen wie früher. Tradition bedeutet für uns, das Wissen der Generationen mitzunehmen und trotzdem den Mut zu haben, den eigenen Weg zu gehen.

Handwerk

Im Weingarten arbeiten wir mit viel Handarbeit und immer genauerem Blick auf unsere Böden und Lagen. Im Keller versuchen wir, den Weinen möglichst viel Zeit und Raum für ihre eigene Entwicklung zu geben.

Denn nach mehr als 130 Jahren Familiengeschichte verstehen wir Herkunft nicht nur als den Ort, von dem wir kommen.

Herkunft ist für uns das, was wir von früher mitnehmen – und was wir heute daraus machen.